Leben mit Sinn

Website zum Podcast: https://dennis-streichert.de/blog . Dennis Streichert begrüßt dich auf der Reise, dein Potenzial im Leben voll auszuschöpfen. Im Podcast lernst du spannende Menschen kennen, die eine große Vision für ihr Leben haben. Du entdeckst geniale Wege, dein Leben erfolgreich zu gestalten und dich selbst weiterzuentwickeln. In diesem Podcast möchte Dennis dich dazu ermutigen, die Welt besser zu hinterlassen, als du sie vorgefunden hast. Führe ein Leben mit Sinn!

https://dennis-streichert.de

subscribe
share



 

038 Geben ist seliger als Nehmen


Das ist ein starkes Naturgesetz: Geben ist seliger als Nehmen! Es macht dich wirklich glücklich. Reichlich zu geben bringt dir großen Segen. Lese jetzt in diesem Artikel, welchen Mehrwert das Geben stiftet und wie du konkret geben kannst. Ein Student legt einen armen Feldarbeiter rein Ein junger Mann, Student einer Uni, ist mit einem Professor spazieren gegangen. Der Prof hatte den Spitznamen „Der Studentenfreund“, weil er für seine Freundlichkeit bekannt war. Nun gehen die beiden spazieren und sehen ein Paar alter Schuhe am Weg liegen. Diese Schuhe scheinen einem armen Mann zu gehören, der auf einem Feld in der Nähe arbeitet. Bald sollte dieser Feldarbeiter Feierabend machen. Der Student dreht sich zum Professor um und sagt: „Lass uns den Mann pranken (wie man das ja so schön in der Jugendsprache sagt ). Wir verstecken seine Schuhe, verstecken uns selbst hinterm Gebüsch und beobachten dann, wie verwirrt der Mann sein wird“. „Mein junger Freund“, sagt der Professor. „Wir sollten uns niemals auf Kosten eines Armen lustig machen. Doch du bist reich, und du könntest dir selbst ein viel größeres Vergnügen bereiten. Stecke eine Münze in jeden Schuh, dann verstecken wir uns und beobachten seine Reaktion“. Der Student hat es gemacht und die beiden haben sich hinterm Gebüsch versteckt. Der arme Mann hat Feierabend, durchkreuzt das Feld und steigt nun in den einen Schuh hinein. Doch er spürt etwas hartes, zieht seinen Fuß wieder hinaus und findet das Geld! Erstaunen macht sich auf seinem Gesicht breit.   Eine Lektion für’s Leben Er starrt auf die Münze, dreht sie um, und schaut auf sie wieder und wieder. Er dreht sich um zu allen Seiten, doch er sieht niemanden. Okay, er steckt die Münze in seinen Geldbeutel und zieht den anderen Schuh an. Seine Überraschung war nun doppelt so stark, als er auch in diesem Schuh eine Münze findet. Der Mann ist von seinen Gefühlen überrannt. Dieser arme Mann fällt auf seine Knie, schaut auf zum Himmel und dankt so leidenschaftlich dafür. Er erwähnt seine kranke und hilflose Frau und die Kinder, die ohne Brot auskommen müssen. Diese Spende zur genau rechten Zeit, durch irgendeine unbekannte Person, würde seine Familie vorm Verderben retten. Sichtlich berührt und angetan von dieser Situation steht der Student da und seine Augen füllen sich mit Tränen. „Na, hast du jetzt nicht eine viel größere Freude als wenn du diesen Mann reingelegt hättest?“, sagt der Professor. Der junge Student antwortet: „Sie haben mich eine Lektion gelehrt, die ich niemals vergessen werde. Jetzt spüre ich förmlich die Bedeutung der Worte, die ich vorher nie verstanden habe: „Geben ist seliger als Nehmen“. (Die Geschichte habe ich aus dem Englischen von dieser Seite: http://www.turnbacktogod.com/story-its-more-blessed-to-give-than-to-receive/)   Geben ist seliger als Nehmen Hat dich diese Geschichte auch so bewegt wie mich? Ja, das Geben bereitet viel Freude. Vor allem, wenn man noch sehen kann, wie sehr das dem Menschen geholfen hat und wie er sich drüber freut. Der Ausdruck „Geben ist seliger als Nehmen“ stammt übrigens aus der Bibel. Paulus hält seine Abschiedsrede und zitiert dabei die Worte Jesu: Das ist ein biblisches Prinzip, ein Naturgesetz. Es macht dich glücklicher, wenn du gibst und schenkst, anstatt immer nur zu nehmen und zu kriegen. Auch wissenschaftlich ist es bewiesen. Beim Geben werden mehr Glückshormone ausgeschüttet als beim Nehmen oder Empfangen. Wenn wir zurück auf die Bibel kommen: Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Es geht nicht darum, dass du gezwungen und widerwillig etwas gibst. Vielleicht nur, um bei den Leuten angesehen zu werden. Ne, gerade das anonyme Geben ist etwas Besonderes. Wenn keiner weiß, dass du der Geber bist. Als Christ gebe ich aus Nächstenliebe. Ich sehe die Not des anderen und kann teilen. Dadurch wird Gott verherrlicht. Denn wie der arme Mann oben in der Story fangen die Menschen an, Gott dafür zu danken und loben. Meine Berufung ist es, die Lebensqualität anderer Menschen zu verbessern. Dazu zählt definitiv, zu geben.   Reichlich säen und ernten Es gibt in der Bibel die Begebenheit von einer Witwe. Sie hat nicht viel und gibt nur ganz wenig Geld her. Doch Jesus rechnet ihr das hoch an. Denn es kommt nicht auf die Quantität an, sondern auf deine Herzenseinstellung. Aus welchem Motiv gibst du? Welche Absichten verbergen sich dahinter? Doch verheißt uns die Bibel auch noch mehr. In 2. Korinther 9, Vers 6 lesen wir: „Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen“. Deshalb sei nicht knauserig. Du hast bestimmt viel mehr zu geben, als du denkst. Sei freigiebig, gebe gerne. Geben ist seliger als Nehmen! Es ist auch ein biblisches Prinzip und damit ein Naturgesetz, dass du ernten wirst. Wenn du viel gegeben hast, ein großer Segen warst für andere und Arme stark unterstützt hast. Das kommt zu dir zurück. Du wirst das Gute ernten. Gleichzeitig dürfen wir uns nicht wundern oder Gott beschuldigen, wenn wir wenig ernten. Wenn die Dinge nicht so laufen, wie sie sollen. Denn das Gesetz von Saat und Ernte besteht. Gibst du nichts anderen Menschen oder nur kärglich, dann erntest du auch nichts oder kärglich. Lerne, zu Dienen. In einem anderen Artikel habe ich schon über eines meiner Lieblingszitate geschrieben: „Verdienen kommt von Dienen„. Wenn du ein dienendes, gebendes Herz hast, dann kommt auch der Erfolg. Die reichliche Ernte wird nicht ausbleiben, wenn wir reichlich aussäen. Übrigens gilt das auch für das menschliche Miteinander. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Wie du andere Menschen behandelst, so werden sie auch dich behandeln. Was du von anderen Menschen willst oder erwartest, das gebe auch du ihnen.   Ideen zum Geben Mal ganz ehrlich: Wir haben doch so viel. Wir können locker etwas abgeben von unserem Geld, Zeit, Wissen. Lass uns an die Menschen um uns herum denken. Arme Menschen auf der Welt etwas Leben erleichtern. Gute Projekte unterstützen. Ja, gerade Zeit ist so ein wertvolles Gut geworden. Gerade davon kannst du auch anderen Menschen geben. Geben ist seliger als Nehmen bezieht sich natürlich auf’s Geld. Doch sollte deine grundlegende Lebenshaltung sein, zu geben. Geld, Zeit, und so weiter. Was du an Ressourcen da hast. Nun möchte ich dir einige Ideen geben, wie du geben kannst. Geld geben:

  • Spenden (suche dir eine Organisation, der du regelmäßig Geld spendest für hilfreiche Projekte)
  • Wo du weißt, dass jemand finanzielle Schwierigkeiten hat: Fahre unauffällig hin und stecke einen Umschlag mit Geld in seinen Briefkasten
  • Bezahle im Restaurant für einen anderen Tisch (ohne dass die Leute es wissen, natürlich)
  • Verteile auf der Straße 1- oder 2-Euro-Stücke
  Zeit geben
  • Freunden Babysitten anbieten, damit sie einen freien Abend oder Wochenende haben
  • Einsame Menschen im Altenheim besuchen
  Wissen geben
  • Berate Berufsanfänger bzw. Neugründer in dem Fachgebiet, wo du Spezialist bist
  • Coache junge Menschen, um ihnen im Leben weiterzuhelfen
  • Starte einen Blog, Podcast, Youtube-Channel, indem du ganz viel Wissen und Erfahrungen raushaust
Ich hoffe sehr, dass du zu einem Geber wirst. Dass du verstehst, welcher Segen auf dich zurückkommt, wenn du reichlich gibst. Und dass du inspiriert worden bist, wie du konkret dein Geld, Zeit oder Wissen geben kannst. Nun wünsche ich dir viel Freude beim Umsetzen. Und vergesse nie: Geben ist seliger als Nehmen! The post Geben ist seliger als Nehmen: Wie du sofort glücklich wirst appeared first on Dennis Streichert.


share





 15 August 2019  10m